Terra-X - Das Vermächtnis der Steppenkrieger

 

Dort, wo bis vor zweihundert Jahren angeblich immer nur Nomaden lebten, fanden sie steinerne Wehranlagen, Häuser, Straßen, kleine Städte, über 3500 Jahre alt. Das Erstaunlichste: Die erste Stadt in der Waldsteppe des Urals hat einen spiralförmigen Grundriss, wie ein Schneckenhaus. Wir kennen das von den Nasca Linien in Peru. Einer der beteiligten russischen Forscher nennt uns einen magischen Namen für den Ort: „Nabel der Welt“.

Die klassische Grabung wird ergänzt durch die Arbeit von Geomorphologen, Bodenkundlern, Paläobiologen, Dendrochronologen und Archäometallurgen, die die (Um-)Welt von damals rekonstruieren sollen.

Hatte ein Klimawandel zur „Verstädterung“ geführt? Wie war die Versorgungslage? Welche Menschen waren die Herren der Städte? Woher kamen sie? Warum siedelten sie nur in dem kleinen Gebiet um Arkaim, dem Nabel zumindest ihrer Welt? Was wussten sie, was wir vergessen haben?

Und so entstand mitten im vermeintlichen Nichts ein bisher unbekanntes „Land der Städte“, von dem wir erst zu ahnen beginnen, was es wirklich war. Liegt der Nabel der Welt nicht in Nasca oder Stonehenge, sondern hinter dem Ural?

In einem Gemeinschaftsprojekt deutscher und russischer Wissenschaftler will man sich der Magie des Ortes nähern – mit harten Fakten. In einem bisher weißen Flächen auf der archäologischer Landkarte.

Autor: Peter Prestel

Kamera: Stefan Heinz

Zurück zu Fernsehprojekten

Programmhinweis

ZDF-Mediathek

Chat-Protokoll mit Prof. Krause

Jahr 2009
Auftraggeber ZDF
Produktion Peter Prestel Filmproduktion
Format 45min HD
   
Service Recherche Aufnahmeleiter Producer